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Ausgewählte Hotel- und Unterkunft-Tipps in Südtirol |
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Wandervorschläge
in Südtirol

"Das Wandern ist des Müllers Lust" - von wegen. Wer auch nur ein
wenig Gripps sein Eigen nennen kann, weiß diese Freizeitbeschäftigung
zu schätzen. Umgeben von herrlicher Natur fördert Wandern nicht
nur das körperliche Wohlbefinden, sondern auch die Laune. Es muß
ja nicht immer gleich Klettern sein.
Wir danken den einzelnen Tourismusverbänden für die folgenden
Wandervorschläge.
Weitere Wandervorschläge finden Sei bei www.ploerr.com/wandertouren/
· Bozen und Umgebung
· Ritten
· Sarntal
· Eisacktal
· Seiser Alm
· Gröden
· Rosengarten
· Süden Südtirols
· Deutschnonsberg
· Pustertal
· Tauferer Ahrntal
· Hochpustertal
· Meraner Land
· Vinschgau
BOZEN UND UMGEBUNG
| Bozen - Jenesien - Tschaufen
- Bozen
Höhenunterschied: 360 m bei Variante 440 m. Gehzeit:
ab Bergstation 4 ½ Std. mit Variante 6 ½ - 7 Std. Beste
Jahreszeit: Frühjahr bis Herbst
Mit der Seilbahn nach Jenesien. Neben der Kirche findet
man den Wegweiser E, dem wir folgen und in ca. 1 Std.
das Gasthaus Edelweiß, 1350 m, erreichen. Weiter geht
es auf Markierung 7, die links nach Tschaufen führt. Für
eine Verlängerung der Wanderung um ca. 2 - 2,30 Std.,
bietet sich als Wegalternative - vom Gasthaus Edelweiß
aus - der Europäische Fernwanderweg (E5), Markierung 1,
an, der, durch mit Lärchen bestandene Wiesen, über den
Salten nach Langfenn und zum Kirchlein St. Jakob führt.
Von hier kehren wir auf dem selben Weg bis zur Abzweigung
nach Tschaufen zurück und gelangen über Weg Nr. 7B nach
wenigen Minuten auf Weg Nr. 7. Durch einen schattigen
Nadelwald, vorbei an einem kleinen Teich, erreichen wir
das Gasthaus Tschaufen). Hier kann man die herrliche Aussicht
und eine gute Südtiroler Küche genießen. Auf dem Rückweg
passieren wir Richtung Osten und auf der Markierung 2
den Guggenhof, folgen dem Fahrweg und bald eröffnet sich
ein herrlicher Blick zu den Dolomiten; ca. 40 Mn. dauert
es bis zum Gasthaus Wieser, 1400 m, eine weitere ½ Std.
zum Gasthaus Locher, 1280 m. Kurz davor genießen wir noch
einen Ausblick zur Wieserlahn und auf die Erdpyramiden.
Weiter auf dem Steig nach Jenesien (Markierung 2), vorbei
an einer alten Mühle, in einem stetigen leichten Auf und
Ab. Orientierungshilfe schafft ein Bildstock, der an die
Franzosenschlacht von 1797 in Jenesien erinnert. In 1
Std. gemütlicher Wanderung ab Gasthof Locher erreicht
man die Bergstation der Seilbahn.
Bozen - Kohlern - Bozen
Höhenunterschied: Anstieg 46 m, Abstieg 916. Gehzeit:
3 ½ Std., mit Variante 5 Std. Beste Jahreszeit:
März - November. Ausgangspunkt ist die Talstation der
Kohlerner Seilbahn. Sie wurde 1908 als erste der Bozner
Seilbahnen in Betrieb genommen und war Anno dazumal die
erste Personenseilbahn Europas. In Kohlern, 1135 m, angekommen,
besteigen wir den 36 Meter hohen Aussichtsturm, eine markante
Holzkonstruktion. Es bietet sich ein schöner Blick auf
Bozen und über die Talsohle sowie ein Fernblick auf Dolomiten
und Zentralalpen. Wenn man über genügend Zeit verfügt,
ist ein Abstecher zum Gasthof Schneiderwiesen (Weg Nr.
1, 1 Std.) empfehlenswert. Von hier weiter auf Markierung
1, in etwas mehr als 30 Minuten zur Klausalm; dann links
ab und in ca. ¼ Std. zur Wolftalalm. Der Weg Nr. 4 (Europäischer
Fernwanderweg E5) führt nach Herrenkohlern, wo man die
eigentliche Route wie nachfolgend beschrieben fortsetzt.
Wir spazieren auf einem Fahrweg, Markierung R (Röllhof)
nach Herrenkohlern zum Kirchlein Maria Himmelfahrt, 1181
m, ¼ Std. und durch schattigen Wald zum Röllhof, 942 m,
½ Std. Weiter abwärts geht es, Markierung R, zuerst durch
einen Kiefernwald, an einem Steinbruch vorbei, dann auf
einem alten Pflasterweg und schließlich auf der Fahrstraße.
Auf dieser erreichen wir die Jausenstation Kofler in gut
½ Std.; daneben befindet sich das malerische Schloß Kampenn
(allerdings nicht zu besichtigen). Beim Gasthaus folgen
wir der Markierung S (Schulsteig), leicht ansteigend bis
Kampenn, 634 m, und dem idyllischen Kirchlein St. Anna
10 Min. Nun folgen wir der weiß-roten Markierung, auf
und ab verläuft der Weg, immer durch schattigen Buschwald,
unter der Seilbahn vorbei, bis zur Fahrstraße. Kurz vor
dem Gasthaus Kohlerhof, ¾ Std., führt ein Steig zur Talstation
der Seilbahn, 20 Min. Oder wir kehren über den Virgl,
vorbei an der barocken Heiligkreuzkirche, entlang einer
ehemaligen Kreuzwegstation in ½ Std. ins Stadtzentrum
zurück.
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RITTEN
| Klobenstein-Kematen-Tann-Bad
Süß-Erdpyramiden-Klobenstein
Gehzeit: 3 ½ Stunden. Diese Wanderung verbindet eine
Vielzahl "Rittner Sehenswürdigkeiten" und landschaftlicher
Erlebnisse. Vom Bahnhof in Klobenstein der Mark. 1, blau,
zum Hotel Schönblick dort weiter bis zur Abzweigung nach
rechts Mark. 28, blau, zum schön gelegenen Gasthof Kematen.
Leicht ansteigend zur Tann. Auf den Wegen, welche mit
28 + 27, blau und 9, blau markiert sind, gelangen wir
zum Bauernbad'l Sieß (ab der Tann Variante: Weg
8, rot möglich). Von Bad Süß steigen wir den Weg 3/A,
rot ab, erreichen den Weg 24, blau - Hier befinden sich
die weltbekannten Rittner Erdpyramiden im Finsterbachgraben.
Wir erreichen Lengmoos und gelangen zum Ausgangspunkt
Klobenstein.
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SARNTAL
Sarnthein-Sarner Skihütte-Stoanerne
Mandlen
Gehzeit: 2,5 Std. - leichte Wanderung, geeignet
als Halbtagestour auch für weniger Gehtüchtige. Zu Fuß
von Sarnthein der Andreas-Hofer-Straße entlang und der
Markierung Nr. 2 folgend (oder mit dem Auto oder Kleinbus
über die 7 km lange Höfestraße) zur Sarner Skihütte; ab
hier immer dem Weg Nr. 2 folgend zur Auener-Alm (bewirtschaftet),
weiter zum Auener Joch und dann über einen Almrücken dem
Weg "P" folgend zu den sagenumwobenen Stoanernen Mandlen
(2003 m).
Durnholzer See
Dieser Gebirgssee (1.545m) ist ca. 15 km vom Hauptort
Sarnthein entfernt. Der in eine idyllische Naturlandschaft
eingebettete, 900 m lange und 350 m breite See, mit einer
maximalen Tiefe von 13m kann in ca. 1 Stunde umwandert
werden. Die in den naheliegenden Gasthöfen auf der Speisekarte
stehenden Forellen sind ein kulinarischer Geheimtip! Wissenswert:
Am See besteht ein generelles Fahrverbot (Schutzgebiet).
Ab dem Parkplatz erreicht man nach ca. 300 m zu Fuß den
See.
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EISACKTAL
| Sunnseitn Wanderung
Gehzeit: ca. 2 St. Höhendifferenz: 150m
Schwierigkeitsgrad: leicht. Wegverlauf:
Vom Dorfplatz in Natz ausgehend, am Haus der Vereine vorbei
Richtung Viums. Nach ca. 300 m links abbiegen, vorbei
am Biotop Sommersüß zum Flötscher Weiher. Die Straße überqueren,
vorbei am Messnerbühel und am Jägerdenkmal nach Raas.
Am Dorfbrunnen Richtung Natz abzweigen, das Reier Moos
auf der nördlichen Seite durchqueren und zum Wasserspeicher
aufsteigen. Für die Rückkehr rechts vorbei am Biotop Laugen
und auf die Straße zum Ortszentrum Natz.
Rundwanderung nach Spinges
Gehzeit: 2 St. Schwierigkeit: leicht und
problemlos. Beste Jahreszeit: Frühjahr bis Spätherbst.
Wegverlauf: Von Mühlbach kurz auf der alten Valser
Straße nordwärts, dann beim Straßhof links ab und auf
Weg Nr. 7 zuerst durch Wiesen, dann kurz durch Wald und
schließlich wieder durch Wiesen teils mäßig teils stärker
ansteigend hinauf nach Spinges. Von Spinges auf Weg Nr.
9 südwärts durch die Wiesen nur leicht absteigend zum
Vogelbichl. Von dort mit gleicher Markierung auf der sogenannten
Katzenleiter durch Föhrenwald hinab bis zu einer Wegkreuzung
nahe einer bewaldeten Kuppe. Nun nicht mehr auf Weg Nr.
9 weiter, sondern scharf links ab, auf dem Weg nur leicht
absteigend nordwärts bis in die Nähe des Gasthauses Nußbaumer,
auf dem ebenen Fahrweg weiter zur Kapelle zum Stöcklvater
und zurück nach Mühlbach.
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SEISER ALM
- SCHLERNGEBIET
| Zur Tschafon Hütte - 1737 m
Rundwanderung: Von Ums zum Gasthof Schönblick auf
gemütlichem Wanderweg Richtung Völsegg, weiter zur Sebastiankapelle
und Wuhnleger. Anschließend führt der Steig Nr. 4 leicht
ansteigend zur Tschafonhütte, die wegen ihrer Naturprodukte
vom eigenen Hausgarten ein beliebtes Ausflugsziel, hauptsächlich
für Familien, geworden ist. Von der 1834 m hohen Völsoggerspitze
hat man einen einmaligen Blick über Südtirol. Der Abstieg
erfolgt auf der Nordseite und führt sie durch Wald und
Wiesen wieder nach Schönblick und Ums. Gehzeit:
ca. 4 Std. Weitere Aufstiegsmöglichkeiten: Vom
Völser Weiher - Tuffalm - Hoferaim - Tschafon ca. 2 Std.
30 Min. Für Geübte: Von Weißlahnbad - Bärenfalle
- Nigglberg - Hamerwand - Tschafon ca. 4 Std. 30 Min.
Tuffalm - 1270 m
Eingebettet im Naturpark Schlern liegt auf 1270 m die
Tuffalm. Ihre ruhige und sonnige Lage inmitten der artenreichen
Blumenwelt machen sie zu einem beliebten Ausflugsziel
für die ganze Familie.
Sie erreichen die Tuffalm vom Völser Weiher aus über den
Wanderweg Nr. 1 (Gehzeit 45 Min.) oder über die Forststraße,
die auch von älteren Leuten, Kleinkindern und Familien
mit Kinderwagen leicht zu bewältigen ist. Von Völs aus
erreichen Sie die Tuffalm in 1 Std. 15 Min. Gehzeit von
Seis aus in 2 Std. und von Kastelruth aus in 2 Std. 30
Min.
Lassen Sie sich in der Tuffalmhütte mit Tiroler Gerichten
verwöhnen und genießen sie unvergeßliche Stunden auf der
großen Liegewiese, fernab von Verkehr, Lärm und Streß.
Streichelzoo für Kinder. Im Winter besteht die Möglichkeit
Rodeln auszuleihen und über die präparierte Rodelbahn
bis zum Völser Weiher abzufahren.
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GRÖDEN
| Von Monte Pana auf die Seiser
Alm
St. Ulrich: Von Monte Pana (Geländeabsatz im Süden
des Ortes, 1637 m; Sessellift auf den Mont de Sëura) auf
dem Soconfinweg zur Seiser Alm (Niederung von Saltria,
1700 m). Absolut verkehrsfreie Wanderung für jung und
alt; allenthalben gut markiert. Anfahrt nach Hotel Monte
Pana mit Pkw, 2 ½ Km, oder mit Sessellift. Ausgangspunkt:
das Hotel Cendevaves, rechts der Fahrstraße zur Seiser
Alm. Der Markierung "3A" folgend den Skilift entlang über
den flachen Hang aufwärts. Oben schräg links in den Wald.
Der Saum einer der vielen Grödner "Märchenwiesen" wird
gestreift; bald darauf Einmündung in die breite Forststraße,
der man ununterbrochen bis zu ihrer Einmündung in die
Straße durchs siedlungslose Jendertal folgt. Nun links,
Mark. "8/3A", in rund 25 Min. zum Berggasthaus Saltria.
Anschlüsse/Rückwege: Durch das Jendertal nach Soplases/St.
Christina, 6 Km. - Auf der Seiseralm Fahrstraße am Florianlift
vorbei nach Monte Pana zurück (Fahrverbot; 6,5 Km) - Der
Mark. "9" nach über den flachen Hang im Norden des Gasthauses
Saltria in 1 ½ Std. zur Bergstation der Seilbahn nach
St. Ulrich.
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ROSENGARTEN-LATEMAR
| Hirzelweg (Karersee)
Dieser rund 5 km lange Höhenweg führt von der Rotwandhütte
über die Paolinahütte bis zur Kölner Hütte unterhalb der
Westwand des Rosengartens auf einer Höhenquote von 2300
m. Er zählt zu den schönsten Panoramawegen Südtirols mit
grandiosem Ausblick auf Latemar, Schwarz- und Weißhorn,
Schlern, sowie in der Ferne Brentagruppe, Adamello / Presanella,
Ortlergruppe den nördlichen Alpenhauptkamm.
Hinweise: mittelschwere Bergwanderung, Wanderausrüstung,
Schwindelfreiheit erforderlich. Ausgangspunkte:
Sessellifte Laurin II u. Paolina oder Karerpaß. Gehzeit:
2 Std.; begehbar von Juni bis Oktober.
Von Weißlahnbad über Völsegg und Schönblick auf den Tschafon
(Tiers)
Eine wunderschöne und abwechslungsreiche Bergwanderung,
bei der naturbegeisterte wie historisch interessierte
Wanderer voll auf ihre Rechnung kommen. Beeindruckend
ist die großartige Aussicht auf die umliegenden Berge
und den Bozner Talkessel.
Hinweise: Ausdauer und passende Wanderausrüstung erforderlich;
Ausgangsort: Weißlahnbad in Tiers, Gehzeit:
ca. 5 Std., begehbar von Frühling bis Herbst.
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DER SÜDEN SÜDTIROLS
| Drei Burgen, Eppan:
Schwierigkeit: leicht; Höhenunterschied: ca.
200m; Gehzeit: ca. 2 ½ St.
Von Schloß Korb (oder von St. Pauls) nach Unterhausen,
dann Weg Nr. 9 zum Schloß Hocheppan und 9A zur Ruine Boymont
(beides Jausenstationen), zurück zum Ausgangspunkt.
Blätterbachschlucht
Schwierigkeit: leicht; Höhenunterschied: ca.
300 m; Gehzeit: ca. 2 ½ St.
Ausgangspunkt: Parkplatz nähe LahnerAlm. Über den
Weg Nr. 3 in die Schlucht absteigen, dann bachaufwärts,
über die Leitern des Butterloch-Wasserfalles hinauf (wer
nicht schwindelfrei ist, sollte von hier wieder denselben
Weg zurückgehen), den Bach queren, links den Hang hinauf
(Nr. 4), oben links hinunter (G) und zur LahnerAlm zurück.
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DEUTSCHNONSBERG
| St. Felix, Deutschnonsberg -
über die schönsten Lärchenwiesen zum Tretsee
Gemütliche Halbtagestour (200 m Höhendifferenz) über lichte
Lärchenwiesen zu einem Waldsee mit rustikaler Einkehr.
Im Juni artenreiche Blumenwiesen und im Herbst leuchtende
Lärchenbäum. Beste Monate sind Juni und Oktober. Gesamtgehzeit:
1 ½ Stunden bis zur Einkehr und retour zum Parkplatz.
Ausgangspunkt: Tret am Nonsberg, in der Gemeinde
St. Felix. Abzweigung von der Gampenpaßstraße beim Gasthaus
Le Ciaspole links vom Paß kommend. Der Weg: Mit
dem Auto von der Abzweigung bis zum Parkplatz, ca. 1 km.
Auf Wegmarkierung 9 durch Wiesen und Lärchenwälder zum
Tretsee (1604 m) und weiter zur Jausenstation oberhalb
des Sees. Rückkehr über die Zufahrt oder querfeldein über
die vielen Wiesenwege zurück zum Parkplatz. Im Sommer
bitte die Einzäunungen der Mähwiesen beachten.
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PUSTERTAL
| Pfalzen - Kofler am Kofl - Hirschbrunn
- Wechselebene - Gais (M 17)
Ausgangspunkt: Pfalzen. Höhenunterschied: 650
m. Einkehr: Gasthaus Kofler am Kofl. Gehzeit:
3-4 Std. Schwierigkeitsgrad: mittel. Vom Oberdorf
wandern wir gleich nach rechts, relativ steil führt der
Weg zum Gasthaus "Kofler am Kofl". Von hier gewinnt der
Wanderer einmalige Ausblicke nach Bruneck und in die weitere
Umgebung. Der Weg führt uns weiter zum verlassenen Hirschbrunnhof
über St. Georgen. Von hier steigen wir im steilen Gelände
zur Wechselebene auf (aufgelassener Bauernhof), weiter
geht's zum Schloß Neuhaus. Von dort führt ein breiter
Weg hinab zum Gasthaus "Burgfrieden" in Gais.
Panoramaweg im Gsiesertal: St.Magdalena Ragotzalm - Hörneckele
St.Martin
Ausgangspunkt: St.Magdalena - Huiben. Aufstieg Weg
Nr. 52 B zur Bramstallalm, Ragotzalm, Hörneckele 2127
m, herrliche Aussicht über das Gsieser Tal, Abstieg Weg
Nr. 52 ins Karbachtal nach St.Martin. Gehzeit:
6-7 Std., leichte Bergwanderung. Einkehrmöglichkeit:
Karbacherhof.
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TAUFERER AHRNTAL
| Gais/Uttenheim: Ahrpromenade
Gesamtgehzeit: ca. 3 Stunden. Höhenunterschied:
ca. 100 m. Orientierung und Schwierigkeit: In jeder
Hinsicht leichte und problemlose Wanderung. Wegbeschreibung:
Unser mit Nr. 5 markierter Weg beginnt am Ortsrand von
Gais unmittelbar hinter dem Gasthaus "Sonne" an der Ahrntaler
Straße (ca. 840 m; Parkmöglichkeiten). Der durchwegs gute
Weg steigt zunächst leicht an, quert dann teilweise eben
die steilen Waldhänge und führt direkt zur Burg Neuhaus
(947 m; Einkehrmöglichkeit); ab Ausgangspunkt ca. ½ Stunden.
Abstieg: Von der Burg nordwärts kurz auf der asphaltierten
Zufahrt hinab, dann links ab (Wegweiser), von da auf hübschem
Waldpfad (stets Markierung 5) zum Baustadlhof, auf dem
Waldweg teilweise in leichtem Auf und ab weiter, wobei
über eine Holzbrücke auch der nach dem Reißbrett verbaute
Spitzbach überquert wird, und schließlich hinein nach
Uttenheim (837 m); ab Burg Neuhaus ca. 1 Stunde. Hier
nach der Überquerung von Talstraße und Ahr gleich rechts
ab und auf anfangs asphaltiertem Sträßchen, später naturbelassenem
Wirtschaftsweg (spärliche Markierungen 1 und Wegweiser
"Gais") bald neben der Ahr, bald durch die Wiesen südwärts
und zuletzt am Dorfrand von Gais wieder über die Ahr und
zum Ausgangspunkt; ab Uttenheim 1 ½ Stunden.
Prettau/ Kasern: Rundwanderung Kasern (1.582 m) - Lenkjöchlhütte
(2.603 m) - Kasern
Gehzeit: 5 Stunden. Wanderbeschreibung:
Ab Kasern (1.582 m) über den Tauernweg bis zur Wallfahrtskirche
Hl.-Geist. Von dort weiter auf Weg Nr. 12 in Richtung
Windtal. Der Aufstieg führt uns durch karges, steiniges
Gebirgstal mit wunderschönen Hochmoos, vorbei an glasklaren
Wassern. Nach ca. 3 Stunden Gehzeit erreichen wir die
auf 2.063 m gelegene Lenkjöchlhütte. Dort machen wir Rast
mit Blick auf die Rötspitze mit ihrem gewaltigen Gletscher
(3.495 m). Nach einer Stärkung steigen wir ab über Weg
Nr. 11. Der Abstieg durchs Röttal - ganz gegensätzlich
zum Aufstieg - führt uns durch die herrlichen Almwiesen
mit ihrem satten Grün und der prächtigen Alpenflora bis
zur Rötalm. Von da weiter entlang an zahlreichen, zum
Teil verfallenen Bergwerksmundlöchern und am imposanten
Rötwasserfall bis zu unserem Ausgangspunkt Kasern.
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HOCHPUSTERTAL
| Drei-Zinnen-Hütte Sexten (1310
m - 2405 m)
Anstrengende, aber beeindruckende Wanderung zwischen den
Dolomitenfelsen.
1. Ausgangspunkt: Sexten/Talschlußhütte, 1310 m
Anfahrt: Mit Pkw bis Dolomitenhof ins Fischleintal,
weiter eventuell mit der Pferdekutsche bis zur Talschlußhütte.
Wegverlauf: Von der Talschlußhütte aus führt der
Weg rechts hinauf, steigt zuerst sanft und nach der Abzweigung
(Zsigmondyhütte) steiler an. Es folgt ein etwas flacheres
Stück mit freier Sicht auf einen schönen Wasserfall; dann
über Schuttriesen und wieder an Felsabstürzen entlang
bis auf die steinigen Grasböden der Bödenalm. Auf dem
Einschnitt des Toblinger Riedls liegt die Schutzhütte,
2405 m, unterhalb des Sextner Steines. Gehzeit:
2 ½ Std. Markierung: Nr. 102.
2. Ausgangspunkt: Innichen - Innerfoldtal, 1500
m Anfahrt: Mit Pkw ins Innerfeldtal zum Parkplatz
Antoninsstein. Wegverlauf: Vom Parkplatz die Straße
weiter bis zur Dreischusterhütte, dann den Dolomiten-
Höhenweg Nr. 4 folgend zum Gwengalpenjoch, 2446 m Lind
abwärts zur Drei-Zinnen-Hütte, 2405 m. Gehzeit:
Ab Parkplatz 2 ½ Std. Markierung: Dolomiten Höhenweg
Nr. 4 und Nr. 105. Beste Zeit: Ende Juni bis Ende
September. Anforderung: Mäßig bis anstrengend
Zsigmondyhütte (1310 m - 2235 m)
Äußerst lohnenswerte Wanderung durch das Bacherntal zu
den Nordabstürzen des Zwölferkofels.
Ausgangspunkt: Sexten, 1310 m, oder Talschlußhütte,
1540 m. Anfahrt: Mit Pkw bis Dolomitenhof ins Fischleintal,
weiter eventuell mit der Pferdekutsche bis zur Talschlußhütte.
Wegverlauf: Von der Talschlußhütte zunächst rechts
hinauf zur Wegteilung, dann dem Weg Nr. 103 nach links
folgend über einen Bach und unter den steile Nordwäden
des Einser-Kofels in mehreren Kehren einen Hang hinauf.
Nun unterhalb der Ostabstürze des Einser-Kofels entlang
bis sich das gewaltige Zwölfermassiv aufbaut. Dann in
mehreren Windungen steil aufwärts zur Hütte, die auf Schafweiden
der Oberbachernalpe steht. Gehzeit: Ab Talschlußhütte
2 Std. Markierung: Talschlußhütte-Zsigrnondyhütte
Nr. 103. Beste Zeit: Ende Juni bis Ende September.
Anforderung: Mäßig anstrengend
Haunoldköpfl 1174 m - 2160 m
Interessante Wanderung auf einen hervorragenden Aussichtsberg
südlich von Innichen.
1. Ausgangspunkt: lnnichen, 1174 m, oder Haunoldlift,
1499 m. Anfahrt: Mit Pkw Bahn oder Linienbus nach
Innichen, eventuell von dort mit dem Haunold-Sessellift
zur Bergstation. Wegverlauf: Von der Talstation
des Sesselliftes Haunold ausgehend führt die Forststraße,
mit Nr. 6 markiert am Sportzentrum Erschbaum vorbei und
steigt dann mäßig zur Haunoldhütte. Von dort Abstieg über
den Weg Nr. 7 zur Schmiedelwiese. Diese kann man auch
über das Wildbad Innichen. Vom südwestlichen Ende der
Schmiedelwiese führt der Weg Nr. 7 durch zum Teil dichten
Wald zur Gemeinde-Kaser (nicht bewirtschaftet). Folgt
man von der Schmiedelwiese der Forststraße, ebenfalls
mit Nr. 7 markiert, kann man über das Untertal die Gemeinde-Kaser
bequemer erreichen. Von hier aus führt der Weg, weiterhin
recht steil ansteigend, zur Abzweigung des Weges ins Innerfeldtal
und weiter auf Weg Nr. 7 zum Haunoldköpfl. Gehzeit:
Innichen - Bergstation 1 Std., Bergstation - Haunoldköpfl
2 Std.
Markierung: Nr. 6 und Nr. 7
2. Ausgangspunkt: Innerfeldtal, 1500m. Anfahrt:
Mit Pkw ins Innerfeldtal zum Parkplatz Antoninsstein.
Wegverlauf: Vom Parkplatz im Innerfeldtal (Antoninsstein)
führt der Weg taleinwärts. Nach der Überquerung des Baches
zweigt der Weg Nr. 7A rechts ab und führt als schmaler
Pfad durch Hochwald zum Weg. Nr. 7. Von hier aus führt
der Weg, nun steil ansteigend, zum Haunoldköpfl.
Gehzeit: Parkplatz - Haunoldköpfl 2 ½ - 3 Std.
Markierung: Nr. 105 und Nr. 7A. Beste Zeit:
Juni bis Oktober. Anforderung: Mäßig anstrengend
Kühwiesenkopf 2140 m
Angenehme Bergwanderung zu einem schönen Aussichtsberg
nördlich von Prags.
1. Ausgangspunkt: Pragser Wildsee, 1494 m. Anfahrt:
Mit Pkw oder mit Linienbus zum Pragser Wildsee. Wegverlauf:
Vom Hotel Pragser Wildsee einen Güterweg folgend zum Riedlhof,
auf einem Fußweg weiter zu den Kühwiesenhütten und leicht
aufwärts zum Gipfel, 2140 m (auch Franzjosefshöhe genannt).
Gehzeit: Pragser Wildsee - Kühwiesenkopf 2 Std.
Markierung: Nr. 20
2. Ausgangspunkt: St. Veit - Pragserhof. Anfahrt:
Mit Pkw oder im Sommer mit Linienbus nach St. Veit. Wegverlauf:
Nach dem Hotel Pragserhof zweigt bald rechts ein Güterweg
ab, diesem folgen dann nach links auf einem Fußweg zur
Wöggeralm, 1627 m; nun etwas steiler empor bis zur Kammhöhe.
Jetzt dem Weg Nr. 20 nach links folgend und zum Aussichtspunkt
Kühwiesenkopf.
Gehzeit: Pragserhof - Kühwieserlkopf 2 Std. Markierung:
Nr. 20A und Nr. 20. Beste Zeit: Mitte Mai bis Oktober.
Anforderung: Leichte Bergwanderung
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MERANER LAND
| Marlinger Waalweg
Wegverlauf: Töll - Marling - Tscherms - Lana. Gesamtlänge:
13 km, fast durchwegs durch ebenes Gelände. Gesamtgehzeit:
2 - 2 ½ Stunden. Orientierung und Schwierigkeit:
leicht und problemlos; Wege markiert und beschildert.
Beschreibung: Der Marlinger Waalweg ist, wie die
anderen auch, an verschiedenen Stellen zugänglich. Er
hat seinen Anfang bei der Töll, wo das Wasser der Etsch
abgeleitet wird, zieht sich am Hang des Marlinger Berges
etwas oberhalb der Ortschaften Forst, Marling, Tscherms
entlang, kommt vorüber am Schloß Lebenberg und führt bis
zum Raffeingraben bei Lana, wo der Wasserverlauf in die
Falschauer einmündet. Der Weg, an dem immer wieder Ruhebänke
an schönen Aussichtspunkten stehen und bei dem man unterwegs
auch verschiedentlich in Gasthöfen einkehren kann, wurde
in der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts angelegt.
Wanderung über den Haflinger Höhenweg
Höhenunterschied: Höhenweg bis zum Auenjoch 160m,
Abstieg vom Auenjoch nach Hafling 640m
Gesamtgehzeit: ca. 5 - 6 Stunden. Beste Zeit:
Mitte Juni bis Mitte Oktober. Besonders wegen der umfassenden
Fernsicht überaus lohnende Wanderung über die Haflinger
Hochalmen. In jeder Hinsicht leicht, wenn auch die Orientierung
an manchen Stellen Achtsamkeit erfordert. Wegverlauf:
Von der Naif bei Meran mit der lfinger-Seilbahn (Seilbahn
Meran 2000) hinauf und anschließend weiter bis in die
Nähe der Meraner Hütte (1960rn). Von da auf breitem, später
schmalem Almweg Nr. 4 mit nur geringen Höhenunterschieden
in schöner, aussichtsreicher Wanderung über die blühenden
Haflinger Almen südwärts bis zum Auenjoch (1926m). Hier
rechts ab, auf gutem Weg Nr. 2 zur Vöraner Alm (1873m)
und weiter auf Weg Nr. 2 (nicht auf Weg Nr. 1 A - links
ab!) durch schöne Wälder, nur mäßig steil hinunter nach
Hafling (1290m). Von da mit dem Bus hinab in die Naif,
zu unserem Ausgangspunkt.
Wanderung zum St.Hippolyt-Kirchlein
Gehzeit: ca. 3 ½ Stunden. Beste Zeit: das
ganze Jahr begehbar; besonders schön zur Zeit der Baumblüte
im Mittelgebirge und im Herbst. Im Bereich des Tiesner
Mittelgebirges ist diese Wanderung, die uns zum seit vorgeschichtlicher
Zeit besiedelten Hügel mit dem St.-Hippolyt-Kirchlein
bringt. Wegverlauf: Man geht von Oberlana zunächst
eine kurze Strecke die Gampenstraße entlang, bis der alte
Völlaner Fußweg abzweigt, den man nun hinaufwandert. Besonders
im Frühling, wenn alles ringsum grünt und blüht, ist dieser
Aufstieg ein duftendes Erlebnis. In Völlan angelangt,
wendet man sich südlich dem Weg Nr. 8 zu, der zunächst
leicht fallend in den Graben der Thalmühle führt, wo man
einkehren und im Herbst törggelen kann. Bei einer kleinen
Kapelle verläßt man den Weg Nr. 8 und biegt scharf nach
links ab und gelangt zu einem Hof. Der Weg führt nun wieder
etwas abwärts in ein Tal, das direkt zum freigelegenen
Hügel St. Hippolyt führt. Ohne Zweifel ist dies einer
der schönsten Aussichtspunkte des Meraner Landes. Unterhalb
der Kirche befindet sich ein alter Bauernhof (Aufschank).
Zum Abstieg wendet man sich zuerst dem Aufstiegsweg zu,
bis man am Fuße des Hügels angelangt ist, wo rechts (nördlich)
ein Weg abzweigt, der immer angenehm fallend, vorbei an
der Ruine Schloß Brandis, Niederlana erreicht. Alternative
Rückwanderung: St.Hippolyt-Gampenstraße-Gruberkeller-Ruine
Brandis-Brandiser Waalweg-Lana (ab Naraun, Tisens oder
Prissian Rückfahrt mit Linienbus möglich).
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VINSCHGAU
| Partschins - Ebnerhof - Tabland
- Wasserfall - Partschins
Höhenunterschied: rund 600 Meter im Aufstieg, ebenso
viele im Abstieg. Gesamtgehzeit: etwa 5 Stunden.
Mehrere Einkehrmöglichkeiten. Nicht besonders anstrengende
Wanderung, fast das ganze Jahr begehbar. Um den Wasserfall
besonders eindrucksvoll zu erleben, sind die Frühsommermonate
am empfehlenswertesten. Ausgehend vom Dorfzentrum folgt
man den Wegweisern zum Wasserfall entlang der asphaltierten
Straße. Etwa ½ km nach dem Dorf zweigt rechts die Tablander
Straße ab, die zum Ebnerhof und weiter nach Tabland führt.
Wir kommen an einem weiß verputzten Bildstock vorbei und
erreichen 100 m danach, rechts unterhalb des Weges, Spuren
von Trockenmauern. Experten halten sie für Überreste einer
prähistorischen Wallburg und schätzen ihr Alter auf rund
4.000 Jahre. Rechts am Wegrand sind mehrere Schalensteine
zu beobachten. Bald erreichen wir einen großen Felsblock,
der an einer Linkskehre liegt. Es ist der Golderskofel,
auf dem auch Schalensteine zu finden sind; auch ein Kreuz
ist eingeritzt. Der Weg führt nun am Ebnerhof vorbei zum
Prünster in Tabland, von wo wir einen herrlichen Blick
auf den Partschinser Wasserfall genießen können. Nun steigen
wir abwärts und sind bald am Ziel, dem Wasserfall, den
wir über einen gut gesicherten Holzsteg erreichen können.
Mit einer Fallhöhe von rund 100 Metern zählt er zu den
höchsten und eindrucksvollsten von Südtirol. Nun gehen
wir wieder zurück nach Partschins, dem Ausgangspunkt unserer
Wanderung.
Tschars - Schloß Juval - Staben
Höhenunterschied: rund 270 Meter im Aufstieg, etwa
370 Meter im Abstieg. Recht einfache, nicht besonders
anstrengende Wanderung, fast das ganze Jahr begehbar.
Der Waal führt von April bis September Wasser, Schloß
Juval kann von Ostern bis Mitte November (Juli und August
ausgenommen) besichtigt werden. Gesamtgehzeit:
etwa 3 ½ Stunden. Ausgehend von der Pfarrkirche zu St.
Martin in Tschars folgt man dem mit Nr. 3 Juval beschilderten
Weg aufwärts bis zum Waal. Der Waalweg führt nun leicht
ansteigend in Richtung Untervinschgau bis zum Sonnenhof.
Auf dem Weiterweg gelangt man nach wenigen Minuten zum
Waalerhäuschen, der Unterkunft des Waalhüters. An dieser
Stelle verlassen wir den Waalweg und steigen ab zum Schloßwirt
von Juval (geöffnet von März bis Mitte Dezember, Juli
ausgenommen). Es geht nun rund einen Kilometer weiter
abwärts, wobei an der gegenüberliegenden Felswand die
Überreste jenes Waals auffallen, der in geradezu abenteuerlicher
Linienführung durch die senkrechte Wand Bewässerungswasser
aus dem Schnalstal nach Naturns führte. Kurz oberhalb
des Unterortlerhofes ist rechts des Weges ein Schalenstein
zu sehen, ein Felsblock mit drei großen, eingemeißelten
Vertiefungen, über deren Zweck man nur rätseln kann. Fest
steht allerdings, daß die ganze Umgebung von Schloß Juval
reich an archäologischen Funden ist, die bis in die Jungsteinzeit
zurückreichen. Noch ein Stückchen abwärts, dann zweigt
in einer Linkskehre ein Steig ab (Hinweistafel auf das
geschützte Biotop). Auf diesem Naturlehrpfad, der durch
verschiedene Vegetationsstufen führt, gelangt man zum
Gasthof Bad Kochenmoos. Dieses ehemalige Bad im Dörfchen
Staben ist wegen seiner Heilquelle bekannt, die seit alters
her sehr besucht war. Und hier findet sich auch die Haltestelle
des Linienbusses (etwa stündlich ein Bus), der uns zurückbringt
zum Ausgangspunkt Tschars.
Schluderns - Schlucht des Saldurbaches - Churburg
Schluderns (920 m), Schlucht des Saldurbaches (1200 in),
Churburg (1020 m) Höhenunterschied: rund 200 Meter
im Aufstieg, ebenso viele im Abstieg. Nicht besonders
anspruchsvolle Wanderung; einige ausgesetzte Stellen entlang
der Waalwege sind durch Geländer gesichert. Gesamtgehzeit:
etwa 3 ½ Stunden. Vom Dorfzentrum aus wandert man zum
Spielplatz und weiter in das sich verengende Tal hinein,
bis links der Steig abzweigt, der hinauf zum Leitenwaal
führt. Oben am Waalweg wandert man nun taleinwärts, also
entgegen der Fließrichtung des Wassers, hinein in die
Schlucht des Saldurbaches. Ganz in der Nähe befindet sich
eine bewachsene Hügelkuppe, das sogenannte Ganglegg. Auf
dem Weiterweg gelangen wir schließlich zum Saldurbach,
überqueren ihn und steigen am Gegenhang hinauf bis zum
Bergwaal, dessen Wasser praktisch an der gleichen Stelle
wie jenes des Leitenwaals gefaßt wird. Wir folgen nun
dem Bergwaal in sanftem Gefälle talauswärts, bis rechts
der Steig nach Schluderns hinunter abzweigt (Hinweistafel
Schluderns-Spielplatz). Wir folgen diesem Steig bis zum
Spielplatz, biegen dort links ab und steigen das kurze
Stück hinauf zur Churburg, die in beherrschender Lage
über dem Dorf und der breiten Talsohle thront.
Diese Wanderung läßt sich in zwei eng verbundene und doch
völlig verschiedene Abschnitte unterteilen: der erste
bis zu den Toren der Burg hat uns durch die Vergangenheit
der bäuerlichen Bevölkerung geführt, die in Jahrhunderte
währender Arbeit hunderte von Kilometern dieser Wasseradern
errichtet und instandgehalten haben, um die Bewässerung
der Felder und damit das eigene Überleben zu sichern;
der zweite führt uns nun durch Säle, Loggien und Höfe
der Churburg, zurück in die Geschichte des Adels, dessen
Geschick die Geschichte des Tales wesentlich bestimmt
habt.
Reschensee - Falliert Eck - Sankt Nikolaus in Rojen
- Reschen
Reschensee (1495 m), Falliert Eck (1750 m), Rojen (1968
m), Reschen (über den selben Weg). Höhenunterschied:
rund 450 Meter im Aufstieg, ebenso viele im Abstieg. Nicht
besonders anspruchsvolle Wanderung aber lang. Gesamtgehzeit:
etwa 4 Stunden. Die Wanderung beginnt im Ortskern von
Reschen, das sich entlang des gleichnamigen Stausees erstreckt.
Bevor dieser größte Stausee Südtirols errichtet wurde,
lagen an dieser Stelle zwei kleinere Seen und im Talboden
viele Höfe und das Dorf Graun, von dem heute noch der
alte Kirchturm aus dem Wasser ragt.
Wir wandern in Richtung auf den Weiler Froi entlang des
bekannten Wallfahrtsweges mit seinen Stationen bis zur
letzten Station, der Kapelle am Falliert Eck und vor dort
noch ein Stückchen aufwärts bis zum Waldrand. Nun halten
wir uns links und wandern fast eben auf dem mit Nr. 6
markierten Weg hinein ins Rojental. Nach Überquerung des
Baches geht es in sanfter Steigung weiter aufwärts bis
zum Weiler Rojen, der mit seinen 1968 Metern Seehöhe als
höchste Dauersiedlung der Ostalpen und als eine der höchste
in den Alpen überhaupt gilt. Das Kirchlein der Ortschaft
sticht sofort ins Auge, Sie sollten sich aber vom relativ
bescheidenen Äußeren nicht täuschen lassen. Das Kirchlein
birgt Reste von zum Teil sehr guten Fresken, die für die
Bedeutung dieses Ortes sprechen. Auf der gegenüberliegenden
Talseite, oberhalb der Skipisten, ragen die Zacken einer
der bekanntesten Sonnenuhren des Landes empor: der Zehner-,
der EIfer- und der Zwölferkopf, die noch heute all jenen
den Zeittakt geben, die ihre Sprache zu verstehen vermögen.
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